Wenn Sie mich über Google unter “fraling.de” gesucht haben, hatten Sie sicher hier den kostenlosen pdf-Download meines Buches: “Jeder Tag ist ein neuer Anfang” erwartet. Nun haben über 1.000 Leute mein Buch kostenlos erhalten und ich möchte anfangen, ein bischen Geld damit zu verdienen. Im übrigen wurde das Buch nochmals überarbeitet und wird auf der Drupa am 10.05.2012 gedruckt.
Daher können Sie ab sofort das Buch unter der ISBN 978-3-00-038311-3 auch in jedem Laden vorbestellen. Sofort abrufbar ist die Kindleversion.
Wenn Sie Journalist sind und darüber schreiben wollen, kommen Sie bitte zur Drupa. Sollten Sie andere Absichten haben, sich z. B. an einem der Projekte zu beteiligen, oder mein Buch vermarkten wollen, wenden Sie sich bitte direkt an mich. Vielen Dank.
Patrick Pröbsting hat zwei kleine Hörfunkreportagen zum Thema erstellt, die er
Fast jeder Journalist lernt im Frühstadium seiner Ausbildung, wenn man überhaupt von einer „einheitlichen Ausbildung“ sprechen kann, das nur eine „negative“ Nachricht eine gute sei, weil nur diese die Aufmerksamkeit der Leser erreicht. Zumindest würde das für die Boulevard Presse gelten. Genau das stimmt nicht. Es geht immer nur um das Erzeugen von Neugierde und Bindung, unabhängig davon, welcher Gesinnung folgend. Einfache Sprache scheint “etablierten” interlektuellen Journalisten ein Greul zu sein.
Warum weiss ich nicht.
Außerdem wird viel zu sehr unberücksichtigt gelassen, das eine negative Nachricht auch negative Emotionen, wie etwa die Angst, auslöst. Ein „erzieherischer Informationsauftrag“, wenn dieser einem Staatengebilde überhaupt noch glaubhaft zugerechnet werden kann, wird viel zu wenig Aufmerksamkeit zugerechnet. Wer ist für die täglich sich wiederkeuernden Krimis und Gewaltkommunikation verantwortlich? Was soll dieser latente Versuch, Menschen durch Medien zu ängstigen? Was fasziniert Menschen mit ihren Gedanken Macht auszuüben?
Im übrigen ist das Gegenteil von der Angst die Liebe. Jeder Tag ist ein neuer Anfang. Hier nun der Beweis des Gegenteils dieser Journalistenwahrheit: Kennen Sie die Bibel? Sicher kennen Sie die. Ihr eilt der irrtümliche Ruf nach, das meistverbreitetste Schrifttum zu sein. Die Rede ist von 80 Millionen Exemplaren weltweit. Fakt ist, das dieses Buch nicht gerade ein Zeugnis von Demut und Nächstenliebe ist, auch wenn diese darin vorkommt. Besonders der Korinterbrief liegt mir am Herzen…
Die meistverbreiteteste Buchreihe der Welt war bis vor kurzem mit über 100 Millionen Büchern seit 2007 „Hühnersuppe für die Seele“ von Jack Canfield. Das ist eine Reihe von Kurzgeschichten aus dem realen Leben voller Liebe, die 1997 veröffentlicht wurde. Fasst jede Geschichte trifft ins Herz. Um so mehr, weil sie von Menschen handelt, wie du und ich. Jack will diese Buchreihe bis 2020 an 500 Millionen Menschen verkauft haben. Bei all
seinen Publikationszielen wurde er anfangs belächelt. Inzwischen hat er 17 New York Bestseller veröffentlicht und hat bisher alle seine Ziele übertroffen.
Derzeit ist mit über 140 Millionen Büchern der Erfolgsautor Paulo Coelho der meistgelesene. Und wenn man den digitalen Selbstverlag Amazon dazu nimmt, dürfte es sicher schon sehr bald, dort die meistverkauften Bücher der Welt geben… das ist nur eine Frage der Zeit.
Am 24. April 2012 um 19.30 Uhr ist der Journalist Tilman Jens und der Historiker Dr. Dmitrij Belkin bei der Moderatorin Katharina Sperber im FF Event im FR-Depot, Karl-Gerold-Platz 1, in Frankfurt am Main, zu Gast. Jens schrieb einen Essay ueber Springer bei Herder und Belkin kuratiert die Ausstellung “Bild Dir dein Volk!” : Frau Sperber betitelt den Abend mit: “Wer war Axel Cäsar Springer?” Hier zunaechst eine kuerzlich gesendete biographische Sendung:
Vielleicht ist das eine gute Gelegenheit, auch meine Fragen aufzuwerfen…Es kam anders und blieb bei einer sehr kurz gestellten Frage, weil ich den Eindruck hatte, meine Fragen waeren an diesem Abend eher unangemessen gewesen. Daher reduzierte ich: Was aus der Historie Springer ist fuer das “Jetzt” wichtig? Jens skizziert in der Beantwortung der Frage die Verdienste um die “journalistische” Entlarvung der Bildzeitung in der Bundespraesidentenaffaere. Welchen Stellenwert sie auch immer hatte. Den Bundesbuerger hat es jedenfalls nicht wirklich interessiert. Auch wenn die “etablierten” diesen Schnaeppchenjaegerskandal immer wieder neu aufs Trapez gehoben hatten. Belkin macht im Gegensatz dazu sehr deutlich, welchen Stellenwert die etablierten Medien heute noch im Zeitalter des Google und Facebook haben – einen eher geringen, auch wenn sie das (teilweise) scheinbar nicht wahrhaben wollen.
Insgesamt kam bei dem Abend eine sehr lebhafte Unterhaltung heraus. Unterhaltung aber mehr in dem Sinne, das jeder seine Standpunkte darstellte. Ueberlappungen und Meinungsverschiedenheiten gab es wenige. Jens skizziert Springer eher als eine sehr widerspruechliche Figur. Belkin stellte seine Verdienste fuer das juedische Volk insbesondere in Israel in den Vordergrund. Einig war man sich in der unveraenderten Sichtweise wofuer die Springerpresse steht. Damals wie heute: Flapsig ausgedrueckt:
Die Einteilung der Welt in Gut und Boese…
Hier nun die Videoaufzeichung. Viel Spass dabei. Nach gut einer Stunde legte mein Videogeraet automatisiert eine zweite Aufnahme an. Deshalb gibt es hier zwei Videos.
Und hier geht es weiter:
Video
Axel Springer waere in diesen Tagen 100 Jahre geworden. Die Axel Springer AG nimmt dieses zum Anlass, ganz Deutschland mit der Bildzeitung zu begluecken. Ganz Deutschland? Getreu Astrix und Obelix staemmt sich eine kleine Macht von 200.000 Menschen gegen die Zustellung an 40 Millionen Haushalte. Compact hat dazu aufgerufen. Diese Vereinigung haben viel Politiker noch nicht auf ihrer Rechnung. Fern jeglichen Parteiduenkel hat sich klamm heimlich ein Netzwerk gebildet, das mit 500.000 Teilnehmern groesser ist als jeder Parteiorganisation in Deutschland. Egal ob sich Compact gegen die Zustellung wendet. Bild wird es auch nach dem 23. Juni 2012 geben. Was kommt fuer Compact dabei heraus? Vielleicht ein bischen Medienaufmerksamkeit? Ist versucht worden, einen ernsthaften Dialog mit der Springerpresse zu fuehren? Nur wenn es gelingt, ein Alternativkonzept zu etablieren, mit dem auch Geld verdient werden kann, wird Compact seinem Ziel naeher kommen…